Rohrvorfertigung Feuerlöschanlagen

Die vergiftete Oper

Katze Blümchen ermittelt: Der dritte Fall
Ein Katzenkrimi von Gerd Schuster
Lese-Hörspiel

Umfang: 112 Seiten
(auf Basis der Normseite mit 30 Zeilen zu 60 Anschlägen;
ca. 144.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
ISBN: 978-3-8442-3117-5, epubli GmbH, Berlin; www-epubli.de

Exposé

 

Wieder herrscht Aufregung in dem feudalen Wohnblock »Am Erlenbrook« im noblen Hamburg-Winterhude: Jasmin, die junge und bildschöne Thai-Frau des streitsüchtigen alten Notars Onno von Brunckhorst, wird tot in ihrer Wohnung gefunden. Gestorben ist sie an mehreren Bissen exotischer Giftschlangen. Ihr Mann befindet sich auf einer Tagung in Bayern – ein gutes Alibi.

Die detektivisch begabte und dank ihrer überlegenen Sinne bevorteilte Hauskatze Blümchen, die die Leiche der 27-jährigen bei der Suche nach dem vermissten Siamkater To-Fu aufspürt, nimmt die Ermittlungen auf. Die Edel-Hure Roxanna, die in der teuersten Wohnung des Hauses residiert, verrät ihr, dass Jasmin schon als Kind in Thailand auf den Strich geschickt wurde und der alte Notar sie aus einem Bordell in Phuket freigekauft hat. Weil er sie aber wie eine Leibeigene knechtete, holte sie sich - während der kleinkarierte Onno in seiner Kanzlei weilt - Liebe, Zuwendung und Wärme von anderen Hausbewohnern.

Es gelingt Blümchen, einen Packen an Jasmin gerichteter Liebesbriefe an sich zu bringen. Professor Sebastian Schlichtkohl, Historiker und »Partner« der fülligen Mieze, konstatiert bei der Lektüre der Episteln perplex, dass ohne sein Wissen Sodom und Gomorra unter dem Dach von »Am Erlenbrook« herrschten. Mindestens sechs männliche Mitbewohner hatten die Gunst der schönen Thailänderin genossen und hielten sie für ihre große Liebe – Medizinprofessor Steinert, Drehbuchautor Lewandowski, Kontratenor Skinner, Cembalist Arroyo, der zwielichtige Im- und Exportkaufmann Visivicisic sowie der im Fall der blutroten Geige ermordete Georgier Jekaschkaschwili.

Es entspannt sich ein Drama von Verlustnot, Eifersucht und Rachedurst – von der Katze milde bestaunt. Eine Rechnung taucht auf, der zufolge die drei kleinen Schwarzen Mambas, an deren Gift die leichtlebige Schöne starb, von Professor Steinert geordert wurden, ihrem Nachbarn. Aber alles spricht dagegen, dass der Diagnostiker vom Universitätsklinikum der Mörder ist. Aber wer hat die Giftnattern per Internet bestellt und in die Plastiktüte mit den antiquarischen Noten gekippt, die Jasmin im Auftrag des Kontratenors Robin Skinner – ebenfalls ein Liebhaber - nach den drei in Hamburg verschollenen Händel-Opern durchsuchte? Motive und Verdächtige gibt es im Überfluss. Und drei lebensgefährliche Giftnattern treiben im Haus ihr Unwesen ...

»Die vergiftete Oper« ist der dritte Teil einer Hörspiel-Serie mit dem Katzen-Detektiv Blümchen. Auch die im gleichen Ambiente spielenden Teile 1 (»Die blutrote Geige«) – und 2 (»Vivaldis kleiner Finger«) liegen vor. Da sie von Louis Spohr bzw. Georg Friedrich Händel handeln, stellen die Katzenkrimi-Hörspiele die »Komponisten-Trilogie« dar. Die musikhistorischen Begebenheiten sind selbstverständlich korrekt.

Katzenkrimi


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