Katzenkrimi

Ein kleiner Finger aus Palermo

Katze Blümchen ermittelt: Der zweite Fall
Ein Katzenkrimi von Gerd Schuster
Lese-Hörspiel

Umfang: 99 Seiten
(auf Basis der Normseite mit 30 Zeilen zu 60 Anschlägen;
ca. 123.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
ISBN: 978-3-8442-3116-8, epubli GmbH, Berlin; www-epubli.de

Exposé

 

Ausgerechnet, als Katzen-Detektivin Blümchen, von Übelkeit geplagt, nach einer OP beim Tierarzt aus der Narkose erwacht, ereignen sich Dinge, die ihre volle Aufmerksamkeit verdienten: Professor Sebastian Schlichtkohl, ihr Wohnungs- »Partner«, wird beim Veterinär von einem rothaarigen Fremden belästigt, der ihm italienische Beschwörungen zuflüstert und an Blümchens Transportkäfig hantiert. Eine Verwechslung? Wohl kaum, denn beim ersten Spaziergang nach dem Eingriff findet Blümchen den Rothaarigen tot vor dem feudalen Apartment-Haus »Am Erlenbrook«, in dem sie residiert.

Aber nicht genug der merkwürdigen Vorkommnisse: Schlichtkohl erhält Besuch von Roxanna, der Edel-Hure aus Wohnung 21, und die Professoren Severin Stich-Krull, Anatom und Vivaldi-Fan, und Liselotte Schlachter, Psychotherapeutin, rollen in erbittertem Zweikampf nachts durch die Korridore.

Was zum Teufel ist los in der vornehmen Residenz mit Alsterblick in Hamburg-Winterhude?

Ein mumifizierter Menschenfinger, den Blümchen in ihrem Käfig entdeckt, bringt erstes Licht ins mysteriöse Dunkel. Die Hinterlassenschaft des rothaarigen Italieners ist, wie sich herausstellt, Teil der sterblichen Überreste von Antonio Vivaldi. Der wohl berühmteste Komponist des Barock starb 1741 einsam und verarmt in Wien und wurde in einem anonymen Armengrab verscharrt - wie Wolfgang Amadeus Mozart fünfzig Jahre später.

Der Finger entpuppt sich als Hinweis auf einen makabren Wettstreit um die Gebeine des »roten Priesters« (Beiname Vivaldis), die Stich-Krull nach langjähriger Forschung auf Sizilien entdeckt hat. Kontrahenten des Anatomen sind Verfechter der Schädellehre von Franz Josef Gall. Sie wollen das Haupt des Genies für ihre Forschung verwenden. (Galls »Phrenologie« ermöglichte angeblich Rückschlüsse von der Schädelform auf Charakter und Begabung eines Menschen.)

Als die Mafia in den Professoren-Streit eingreift, muss Blümchen all ihr Können aufbieten, um den Fall zu lösen und ganz nebenbei das Leben des musikliebenden Anatomen zu retten.

»Vivaldis kleiner Finger« ist der zweite Teil einer Hörspiel-Serie mit dem Katzen-Detektivin Blümchen. Auch die im gleichen Ambiente spielenden Teile 1 (»Die blutrote Violine«) – und 3 (»Die vergiftete Oper«) liegen vor. Da sie von Louis Spohr bzw. Georg Friedrich Händel handeln, stellen die Katzenkrimi-Hörspiele die »Komponisten-Trilogie« dar. Die musikhistorischen Begebenheiten sind genau recherchiert und korrekt wiedergegeben.

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