Rohrvorfertigung Feuerlöschanlagen

Die blutrote Violine

Katze Blümchen ermittelt: Der erste Fall
Ein Katzenkrimi von Gerd Schuster
Lese-Hörspiel

Umfang: 93 Seiten
(auf Basis der Normseite mit 30 Zeilen zu 60 Anschlägen;
ca. 118.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)
ISBN: 978-3-8442-3115-1, epubli GmbH, Berlin; www-epubli.de

Exposé


Die vornehme Ruhe in dem exklusiven Hamburger Wohnblock direkt an der Binnenalster ist dahin: Die 90-jährige russische Großfürstin Prinzessin Feodora Viktoria Auguste Elisabeth Korsakowa zu Greyffrath-Oranienstein, die nachts durch die Korridore schleicht, wird die Treppe heruntergestoßen, der pensionierte Oberstudiendirektor Wilhelm Ebermann, der die Hausgemeinschaft durch sein ebenso unermüdliches wie dilettantisches Geigenspiel nervt, gar mit durchschnittener Kehle gefunden.

Die Polizei tappt im Dunkeln: War es der aalglatte georgische Kunsthändler S. D. Jekaschkaschwili, der amerikanische Atomphysiker David Wallfisch, der zwielichtige Im- und Exportkaufmann Mladen Visivicisic aus einem der jugoslawischen Splitterstaaten, Notar Onno von Brunckhorst, den das Geigenkratzen besonders störte, oder gar der merkwürdige und sehr feminine russisch-orthodoxe Pater Alexej?

Während Kommissar Habicht rätselt, ist die Katze Blümchen aus Wohnung 7 schon viel weiter: Sie analysiert Duftfährten und weiß, wer sich wann und wo aufgehalten hat. Sie beobachtet, wer nachts durchs Haus schleicht und belauscht, was sich hinter geschlossenen Türen abspielt. Sie weiß genau, wer die Polizei belügt. Aber außer ihrem »Partner« Sebastian (dem ein wenig vereinsamten Historiker Professor Sebastian Schlichtkohl, der sie auf Händen trägt, ihr die Menschenwelt erklärt und mit ihr »Tatort« und »Polizeiruf 110« anschaut) nimmt keiner ihre – durch die Kommunikationsschranken zwischen Mensch und Tier schwer zu verstehenden – Warnungen - ernst. Mit Unterstützung ihres Wohnungsgenossen gelingt es der Ich-Erzählerin Blümchen jedoch nach vielen spannenden Wendungen, Licht ins Dunkel zu bringen. Sie spürt die beim Ebermann-Mord verschwundene Geige auf – wie sich herausstellt, ist es die prachtvolle Guarneri, die dem Braunschweiger Virtuosen und Paganini-Rivalen Louis Spohr 1804 bei einer Kutschenreise gestohlen wurde und seitdem verschollen war - und bewahrt das Millionen-Instrument vor der Zerstörung.

Das etwa 90 Minuten lange Hörspiel erhält durch die Erzählerin Blümchen besonderen Reiz, denn die vollschlanke Bauernkatze, ein passioniertes Plappermäulchen, spart nicht mit anzüglichen Bemerkungen, liebt professorale Untertöne und nimmt gern auch Menschentypisches aufs Korn.


Katzenkrimi

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