Rohrvorfertigung Feuerlöschanlagen

Geisterschiff

Ein Abenteuerroman von Gerd Schuster
demnächst als E-Book

Umfang: 463 Seiten
(auf Basis der Normseite mit 30 Zeilen zu 60 Anschlägen;
ca. 843.000 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Exposé

 

Das Aufspüren verschwundener Schiffe ist die Spezialität des Londoner Versicherungsermittlers Jim Cunningham. Die Detektivarbeit ist für ihn mehr Berufung als Beruf, denn als neunter Earl of Troon könnte er als lebender Perückenständer im Oberhaus sitzen.

Als die »Palermo Express« verschwindet, ruft Lloyds seinen Starermittler zur Hilfe. Aber Cunningham beißt sich an diesem Fall zunächst die Zähne aus - trotz der Unterstützung durch seine Lebensgefährtin Laxmi Singh, einer Prinzessin aus uralten rajasthanischem Maharajageschlecht, einer Kriminologin und Biochemikerin. Der drittgrößte Containerfrachter der Welt ist auf seiner zweiten Asienreise irgendwo vor dem Kap der Guten Hoffnung untergegangen, ohne Spuren zu hinterlassen. Dabei ist es so gut wie ausgeschlossen, dass ein solcher Gigant der Meere, ein schwimmender Güterbahnhof mit mehr als hunderttausend BRT, ohne Notruf und Überlebende sinkt.

Lange tappt Cunningham im Dunkeln. Sein einziges Indiz ist die Schwanzflosse einer uralten Galionsfigur, die er vor dem Kap aus dem Meer zieht. Nur: Was kann die maritime Antiquität mit dem Verlust des Containerriesen zu tun haben?

Zwar gelingt es Cunningham, auf einer Insel im Ärmelkanal die Frau des Kapitäns aufzuspüren. Aber das Treffen macht den Fall nur mysteriöser; denn Mrs. Shearer will während des Untergangs des Riesenschiffes mit ihrem Mann videotelefoniert und die Katastrophe quasi live miterlebt haben. Sie berichtet, der »Fliegende Holländer« habe den Frachter versenkt.

Jim, für den Geisterschiffe ins Reich der Fabel gehören, glaubt ihr nicht. Dennoch informiert er sich im Lesesaal des British Museum über das maritime Phantom und erfährt, dass viele bedeutende und verlässliche Persönlichkeiten das fliegende Schiff gesehen haben, unter anderen König Georg V. zusammen mit einem ganzen Kriegsschiffgeschwader. (Tatsache!)
In den Fall kommt Bewegung, als der Ermittler von der Kapitänsgattin erfährt, dass der indische Chefingenieur der »Palermo Express« die Katastrophe überlebt hat und sie aus der südindischen Stadt Trivandrum angerufen hat. Cunningham und seine Prinzessin reisen nach Kerala. Dort geraten sie in die Fänge einer militanten Hindusekte, die das fliegende Schiff verehrt. Die Ereignisse überschlagen sich, Laxmi wird entführt.

In einem Boot der kommunistischen Fischer-Gewerkschaft Keralas sieht Cunningham mit eigenen Augen, wie der »Fliegende Holländer«, in gespenstisches Rotlicht getaucht, nachts an der Malabarküste vorüberschwebt. Er erfährt, dass dies für die Fischer fast Routine ist, da sich die Besuche des Phantoms seit rund dreihundertfünfzig Jahren regelmäßig wiederholen.

Nach zahlreichen Abenteuern, in deren Verlauf der Lord zweimal nur knapp mit dem Leben davonkommt, gelingt es beiden Fahndern die Identität des »Fliegenden Holländers« zu klären. Dabei stehen ihnen ein alter Brahmane und Schriftgelehrte, die indische Küstenwache, ein Londoner Bibliothekar und ein Schwarzwälder Baumforscher bei. In der Lagune einer gottverlassenen Insel vor der Küste Birmas finden sie das Geisterschiff und lösen während eines danteschen Infernos seine Geheimnisse.

Mit Jim Cunningham taucht der Leser tief in faszinierende Kapitel der Seefahrts- und Kulturgeschichte ein und lernt die bunte Welt Indiens, seiner Religionen und Götter kennen. Der Autor hat mehr als ein Jahr lang in Sachen Fliegender Holländer recherchiert und eine umfassende Dokumentation der Fakten angelegt, zu der auch seltene antiquarische Bücher gehören.

Abenteuerroman



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